Raus aus dem Gedankenkarussell – Meine Tipps für dich

Daniela Weiß • 10. Februar 2026

In den letzten Tagen habe ich immer wieder gemerkt wie sehr ich in einem Gedankenkarussell gefangen war. Bei vielen Dingen ist dann etwas schief gegangen (Kopf oder Schienbein angeschlagen, Tüte zu schnell aufgerissen und den Inhalt verstreut), weil ich mit den Gedanken mal wieder wo anders war, als bei der Sache die ich gerade gemacht habe.

Kennst du das auch?


Dann möchte ich dir hier ein paar Tipps geben, was mir in solchen Situationen am besten hilft.

Und zwar nicht Yoga, auch wenn das für den Moment und auch einige Zeit danach wirklich hilfreich ist, aber irgendwann kommt man zurück in den Alltag, aus der Yoga-Bubble heraus und hat all seine Ruhe und Entspannung schnell verloren.


Hier also meine 5 Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag 
und weniger Gedankenchaos


  1. Tief durchatmen
    Auch wenn das vielleicht abgedroschen klingt, es hilft. Wenn du merkst, dass du so gar nicht bei der Sache bist, mach eine kurze Pause mit was auch immer du gerade tust und atme 2-3mal tief durch. Vielleicht magst du auch durch den Mund ausatmen und alles rauslassen was dir gerade zu viel ist.

  2. Achte auf deinen Herzschlag
    Das kannst du supergut mit der ersten Übung kombinieren. Wenn du ein paar Mal tief durchgeatmet hast, schau einmal ob du deinen Herzschlag wahrnehmen kannst. Wenn es dir hilft, leg dazu gerne die Hände auf dein Herz. Spüre es einige Momente lang schlagen, fühle den ruhigen und gleichmäßigen Rhythmus.

  3. Spüre deine Füße
    Auch das kannst du mit der ersten oder 2. Übung kombinieren aber auch komplett losgelöst machen. Komme am besten in einen hüftbreiten Stand, die Knie leicht angewinkelt und dein Becken darf schwer Richtung Boden sinken. Bring dann deine volle Aufmerksamkeit in deine Füße. Spüre den Boden unter dir, wie deine Füße fest auf der Unterlage stehen. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit genau dort für ein paar Atemzüge. Wenn du Zeit und Lust hast, zieh auch gerne deine Socken aus und spüre auf welchem Untergrund du stehst. (Kalte Fliesen, feuchtes Gras, weicher Teppich)

  4. Lege den Fokus auf deine Sinne
    Egal welchen Sinn du nutzten möchtest, lege dort deinen Fokus, deine Aufmerksamkeit hin. Vielleicht gehst du für einen Moment ans Fenster, schließt deine Augen und hörst was draußen passiert. Vogelgezwitscher, Wind in den Bäumen …
    Vielleicht möchtest du aber lieber deine Nase nutzen und schauen was du riechen kannst. Oder mit deinen Fingern unterschiedliche Dinge berühren, spüren was du fühlen kannst an deinen Händen oder auf deiner Haut.
    Kleiner Tipp: Wenn du nicht gerade deinen Sehsinn nutzt, schließe deine Augen, das macht deine restlichen Sinne intensiver spürbar.


  5. „Wenn du es eilig hast, gehe langsam.“
    Dieses Zitat von Lothar J. Seiwert ist mein regelmäßiger Begleiter. Auch wenn es widersprüchlich klingt und nicht immer leicht umzusetzen ist. Wenn ich merke, dass ich gedankenverloren schneller laufe und mein Kopf meinem Körper voraus ist, laufe ich wirklich langsamer. Meist habe ich dann wieder recht schnell das Gefühl, dass mein Kopf und der restliche Körper wieder zusammenkommen und ich beginne achtsamer zu werden.


Ich hoffe die Tipps helfen dir, wenn du mal wieder zu sehr im Kopf versinkst und deine Gedanken kreisen. Vielleicht unterbrechen sie ja den Kreisel für einen Moment und du kannst das nutzen um klar zu denken und anders zu handeln.


Teile auch gerne deine Tipps und Ideen. Was hilft dir am meisten in solchen Situationen? ❤️

von Daniela Weiß 14. Januar 2026
Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber ich merke immer wieder bei mir, dass ich zwar Menschen an mich heranlasse aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Dass ich nicht so tief oder viel fühlen kann, wie ich mir wünschen würde. Als wäre mein Herz eingefroren, von vergangenen Verletzungen, Erfahrungen und möchte sich bzw. mich schützen.  Kennst du das auch?
von Daniela Weiß 29. November 2025
Adventskalender für Dich
von Daniela Weiß 25. November 2025
Eigentlich sollte die Winter- und Weihnachtszeit eine stille und „besinnliche“ Zeit sein. Die meisten von uns merken davon aber eher wenig. Gerade vor Weihnachten kann es so stressig und hektisch werden wie das ganze Jahr nicht. Der Druck Geschenke zu kaufen, Zeit mit Freunden und Familie verbringen, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern und dann kommt das neue Jahr, das man erstmal feiern möchte und der nächste Punkt auf der Liste: Neujahrsvorsätze. 
14. Oktober 2025
Letzte Woche hat mich ein neuer Yogi nach einer geführten Meditation gefragt: „Es war ja schön, aber für was ist das jetzt gut?“ Die Frage hat mich zuerst ein bisschen verwirrt, denn für mich war klar, sie soll entspannen, die Gedanken beruhigen, gut tun etc. Aber vielleicht ist es eine Idee hier nochmal tiefer einzusteigen. 
Blühende rosa Rosen, umgeben von grünen Blättern und Laub.
4. September 2025
Heute möchte ich mit dir das erste Learning teilen, welches meine Yogapraxis und auch mein Leben sehr beeinflusst hat.