#makingofflinememories
Der Mai ist da und das Jahr schreitet schnellen Schrittes voran, man könnte schon sagen es rast vorbei.
Jetzt meine Frage an dich:
Wann hast du das letzte Mal ganz bewusst wahrgenommen?
Egal ob es ein Moment war, in dem du komplett da und präsent warst oder vielleicht sogar ein ganzer Tag, bzw. ein halber.
So so oft kommt diese ganz unbewusste Ablenkung dazwischen, das hetzen von einem Gedanken oder To Do zum nächsten.
Der schnelle Griff zum Handy, eine Nachricht ploppt auf und schon ist man ganz wo anders gelandet.
Bemerkst du diese Momente?
Achte in deinem Alltag einmal ganz bewusst darauf. Denn Bewusstsein ist der erste Schritt etwas zu ändern oder verbessern.
Und dann ist der nächste Schritt: Wie geht es dir damit? Währenddessen und danach?
Wenn du mal wieder eine Weile im Handy versunken bist, deinem Gesprächspartner nur die halbe Aufmerksamkeit geschenkt hast, weil du „nur schnell die Nachricht beantwortet hast“.
Wie oft haben wir „keine Zeit“ für Dinge dir uns gut tun, aber Zeit fürs Handy bzw. scrollen?
Wie oft passiert dir dieses „nur noch schnell“, „hier kurz schauen“, etc. in deinem Alltag?
Ich bemerke es bei mir immer wieder. Nach langem scrollen fühle ich mich zwar manchmal inspiriert, aber auch oft überfordert und fange gar nicht erst an etwas zu machen, weil es ja eh schon alles gibt.
Außerdem fühle ich mich auch nicht gut, wenn ich meinem Gegenüber nur die halbe Aufmerksamkeit schenke und regelmäßig das Handy dazunehme. Zum Teil schon während dem Gespräch, wenn es mir auffällt, aber spätestens danach taucht der Gedanke wie unhöflich das war in meine Kopf auf.
Deswegen möchte ich das für mich ändern. Schritt für Schritt und ganz sicher nicht perfekt aber immer mehr.
Ich möchte wieder mehr leben, das Leben um mich herum und die Menschen wahrnehmen, in Verbindung kommen, echte Gespräche führen.
Ich möchte mich nicht mehr kontrollieren lassen von Ablenkungen, von Handy, Laptop oder auch dem dauernden Gedankenkarussell, sondern die Kontrolle über mein Leben wieder selbst übernehmen.
Deshalb habe ich für mich eine Challenge für den Mai (oder auch länger) gemacht: #makingofflinememories
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst, mit deiner Familie, deinen Freunden oder Kollegen.
Hier ein paar Ideen von mir:
- rausgehen in die Natur
- die Pflanzen wahrnehmen, wirklich hinschauen, vor allem die kleinen Details (eine Biene auf einer Blüte, ein Hase der über ein Feld hoppelt, das rascheln der Bäume im Wind oder wie wunderschön symmetrisch eine Blüte sein kann)
- die Sonne auf der Haut spüren
- die frische Luft einatmen
- ein echtes Gespräch führen, aufmerksam zuhören und für zumindest ein paar Minuten das Handy weglegen
- Blickkontakt suchen und halten
- Etwas tun, was du schon lange machen wolltest (ein Sportkurs, zum Beispiel Yoga 😉, ein neues Gericht kochen, ein Restaurantbesuch…)
Es gibt so viele Dinge die man tun kann, bzw. erfahren, spüren, den Fokus von tun aufs sein zu lenken.
Es muss gar nichts großes sein, aber du solltest ihm einen Wert geben.
Es muss auch nicht lange dauern, lieber regelmäßig und wieder und wieder.
Und auch wenn es hart klingt, du weißt nie wann du genau das das letzte Mal tun wirst, also am besten versuchen jetzt schon jedes Mal zu genießen.
Ganz viel Freude damit und teile gerne deine Ideen und Erfahrungen ❤️









