Es ist okay...
Mal Hand aufs Herz: Wie oft machst du dich in Gedanken oder auch laut selbst schlecht?
Ich merke immer wieder, wie ich zu mir sage „oh man bin ich blöd“ oder aber „ich sollte/müsste doch … tun, aber ich bin so müde/erledigt, wieso bin ich nicht fitter/anders“
Selbstverurteilung
Zuerst einmal: „Es ist okay...“
Es ist okay, wie du dich gerade fühlst. Egal ob müde, ausgelaugt oder traurig.
Es ist okay wie du und dein Körper aussieht.
Es ist okay, wo auch immer du gerade stehst.
Und es ist okay, auch mal nicht okay zu sein.
Der erste Schritt ist festzustellen, wo man gerade steht und zu akzeptieren, dass man genau dort okay und vielleicht sogar richtig ist.
Nur wenn du es akzeptierst, kannst du von diesem Punkt aus etwas anders machen, wenn du das möchtest.
Achte darauf, wie du mit dir selbst sprichst, wie du über dich selbst denkst. Vielleicht ist das für dich okay, vielleicht stellst du aber auch nach einer Weile fest, dass du es nicht magst wie du mit dir selbst umgehst, dass du dich dabei jedes Mal schlecht fühlst.
Und ab diesem Punkt hast du die Möglichkeit dein Verhalten anzupassen. Und auch hier ist es okay, wenn es nicht gleich klappt, wenn du Zeit brauchst, es Hochs und Tiefs gibt. Gehe in deinem Tempo und handle auf deine individuelle Art und Weise.
Denn auch wenn du es selbst vielleicht manchmal nicht glaubst:
Du bist einzigartig, auf deine Art und Weise außergewöhnlich und hast ganz besondere Fähigkeiten und Talente.
Du bist für die Menschen in deinem Umfeld wichtig und machst einen Unterschied für Sie.
Manchmal hilft es, das von einer anderen Person zu hören, weil man es selbst nicht glaubt, wenn man sich zu oft oder zu lange selbst schlecht redet oder verurteilt.
Vergleichen und sich Anpassen
Ein wichtiger Punkt in dieser Thematik ist auch der Vergleich mit anderen.
Mir passiert es viel zu oft, dass ich mich mit andern vergleiche, über Social Media aber auch im realen Leben und Umfeld. Wie oft denkt man: wie toll der andere aussieht, wie toll die Beziehung, das Familienleben oder der Job des anderen ist, was die für tollen Urlaub machen und so weiter…
Aber ist dir schon einmal aufgefallen, dass wenn du dann in ein tieferes Gespräch mit einem Menschen einsteigst, sich so oft herausstellt, dass derjenige auch sein Päckchen zu tragen hat? Sich vielleicht auch nicht so wohl fühlt, etwas im Leben nicht so rund läuft…
Du kannst nicht wissen, was im Leben der anderen vor sich geht und der äußere Schein kann so schnell trüben.
Bringe hier deinen Fokus zurück zu dir. Was macht dir Spaß, wie fühlst du dich wohl und gut? Was möchtest du in deinem Leben wirklich machen. Und zwar von dir, aus deinem Inneren und nicht was du denkst, was im Außen gut wirkt.
Apropos: wenn du versuchst dich anzupassen, um zum Beispiel zu einer Gruppe dazu zu gehören versteckst du dein wahres Ich, setzt eine Maske auf und gibst den Menschen um dich herum nicht einmal die Möglichkeit dich wirklich kennen zu lernen.
Du würdest so viel Energie sparen wenn du aufhörst dich anzupassen, aufhörst darüber nachzudenken, was andere über dich denken und mehr lebst.
Diese Energie könntest du für ganz tolle Dinge einsetzen, die dir Spaß machen, dein Leben bereichern.
Von „Ich muss“ zu „Ich möchte" oder „Ich darf“
Was ich für mich festgestellt habe, was mir sehr viel Energie kostet, dass ich ständig in meinem Kopf habe was ich noch tun „muss“. Alles ist bei mir ein „Muss“, ein to Do.
Und davon möchte ich gerne wechseln zu „ich möchte“ oder „ich darf“.
So mir selbst den Druck rausnehmen und mehr zu leben, statt nur zu funktionieren.
Vielleicht war dieser Blog-Beitrag etwas was ich hören und mir selbst bewusst machen musste. Vielleicht war es auch etwas was dir gut getan hat zu hören.
Lass es mich gerne wissen und teile auch deine Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren ❤️










