Was will ich - für mich?

Daniela Weiß • 4. Juli 2026

Der Juli ist mein Geburtsmonat und auch mein Lieblingsmonat. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich in ein neues Lebensjahr rutsche oder ob es die Zeitqualität mit sich bringt, aber ich habe das Gefühl es tauchen gerade immer mehr alte Themen auf und auch die Frage


„Was will ich?“

Was will ich, für mich? Was will ich für Beziehungen und Freundschaften? Was will ich beruflich?


Ich möchte den Juli und die langen Sommerabende und vielleicht auch mehr freie Zeit nutzen um den Blick, die Taschenlampe zurück auf mich zu lenken.


Ich merke wie oft ich von Menschen, die mir nahestehen „getriggert“ werde oder genervt bin. Und wenn ich genauer hinschaue, sind es meist Dinge, die ich an mir selbst nicht mag.

Ich bin so sehr im Funktionier-Modus gewesen. Und obwohl ich es für andere unterrichte und sie in meinen Yogastunden und Meditationen mehr zu sich selbst führe, vergesse ich es meist bei mir selbst.


Ich "vergesse" mir Zeit für mich in Stille zu nehmen (oder schiebe es auf, bis der Tag rum ist, lenke mich mit anderen Dingen ab, etc.).

Nehme mir kaum Zeit, um in mich zu gehen, zu meditieren oder reflektieren.

Zum Teil bestimmt auch, weil es unbequem werden kann und ich es deshalb lieber wegschiebe, aber was bringt es mir am Ende? Schaue ich mir nicht lieber jetzt offene Themen, Trigger und alte Wunden an und pflege sie, bevor sie zu groß werden oder vernarben?


Ich möchte mir außerdem wieder eine Routine, vor allem für meinen Morgen und auch für den Abend schaffen, die nicht von außen übergestülpt wird, „weil man das so macht“, sondern weil sie sich nach mir anfühlt und mir gut tut.

Etwas, das mir auch in unruhigen Zeiten einen festen Halt und eine Struktur gibt.


Wie sie aussehen wird, weiß ich noch nicht genau. Das werde ich herausfinden und bin auch ok damit, wenn sie sich immer wieder verändert. So wie wir als Mensch uns ändern, wir Frauen uns in unserem Zyklus oder die Natur in ihren Jahreszeiten sich ändert, können wir auch unsere Routine anpassen.


Eine kleine Yoga- Morgenroutine für mehr Mobilität und einen schönen Start in den Tag, habe ich für mich schon gefunden und möchte sie gerne mit dir teilen:

20 Minuten Sommermorgen Yoga-Routine


Und auch eine kurze Abendroutine um langsam runterzufahren habe ich zusammengestellt. Ich fühle mich danach deutlich ruhiger, entspannter und ausgeglichener. Aber nicht nur für mich, sondern auch für dich:

20 Minuten Sommerabend Yoga-Routine


Wenn du magst, komm gerne mit auf die Reise. Nicht zu mir und für mich, sondern zu dir zurück und für dich selbst.


Teile gerne deine Gedanken, Ideen und Erfahrungen ❤️

Und hab einen ganz tollen Juli und Sommer ❤️❤️


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Mal Hand aufs Herz: Wie oft machst du dich in Gedanken oder auch laut selbst schlecht?  Ich merke immer wieder, wie ich zu mir sage „oh man bin ich blöd“ oder aber „ich sollte/müsste doch … tun, aber ich bin so müde/erledigt, wieso bin ich nicht fitter/anders“
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